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Spitzenfrauen Gesundheit fordern: Medizinregistergesetz für verbindliche Maßnahmen gegen den Gender Data Gap nutzen

  • Teaser: Der Verein Spitzenfrauen Gesundheit begrüßt das zukünftige Medizinregistergesetz als wichtigen Schritt hin zu einer besseren Datenlage im deutschen Gesundheitswesen. Durch das Gesetz soll erstmals ein übergreifender Rechtsrahmen und verbindliche Qualitätsstandards für Medizinregister und die Nutzung der Registerdaten geschaffen werden. Dies ist ein wichtiger Fortschritt für mehr Transparenz und eine einheitliche Datenqualität, der zu einer Verbesserung der Versorgung führen kann. Hierfür ist aber wichtig, die Chancen des Gesetzes zu nutzen und den Gender Data Gap konsequent zu schließen! Es braucht klare Anforderungen an Datensätze, die darauf abzielen, geschlechtsbezogene Aspekte zu berücksichtigen. Das Ziel – gerechte Präventions-, Diagnose- und Therapieoptionen für alle Geschlechter – kann nur mit einer systematischen Erhebung und Auswertung von geschlechtersensiblen Daten erreicht werden.
  • PDF - 1: images/blog_material/20251221_PM_Spitzenfrauen_Medizinregistergesetz.pdf
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    Wie sieht die Wirklichkeit aus? Häufigkeit, Verlauf und Schwere vieler Erkrankungen unterscheiden sich zwischen den Geschlechtern. Diese Unterschiede werden bis heute allerdings in der medizinischen Forschung zu wenig berücksichtigt – vor allem zum Nachteil von Frauen. Die dadurch entstehende Datenlücke resultiert daraus, dass die meisten für die Forschung genutzten Daten von Männern stammen. Frauen oder intersexuelle Personen werden deutlich seltener in medizinische Untersuchungen eingebunden. Und auch im Labor wird vor allem mit männlichen Tieren und Zellkulturen geforscht. 

    Expert:innen weisen seit Jahren darauf hin, dass nicht beachtete geschlechtsspezifische Unterschiede auch in der Arzneimitteltherapie und bei der Versorgung teilweise schwerwiegenden Folgen gerade für Frauen haben.  So traten bei mehr als der Hälfte der untersuchten Wirkstoff-Klassen (Psychopharmaka, Herz-/Kreislauf-Medikamente, Schmerzmittel) deutliche geschlechtsspezifische Muster bei Nebenwirkungen auf.  
     
    Eine Studie mit 86 Medikamenten in den USA ergab, dass Frauen bei denselben Dosierungen oft höhere Blutkonzentrationen hatten und längere Eliminationszeiten – und in über 90 Prozent der Fälle stärkere Nebenwirkungen berichteten. * 
     
    Darüber hinaus treten unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Frauen nicht nur häufiger auf und sind schwerwiegender als bei Männern: Bei Herz-Kreislauf-Medikamenten führen diese öfter zu Krankenhauseinweisungen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die meisten Medikamentenstudien mit Männern im mittleren Lebensalter durchgeführt, die Empfehlungen dann aber pauschal auf alle Geschlechter und Altersgruppen übertragen werden. Frauen erhalten oftmals die gleiche Dosis wie Männer – unabhängig vom Körpergewicht oder anderen physiologischen Unterschieden – was zu höheren Plasmaspiegeln, Überdosierungen und stärkeren Nebenwirkungen führt. 

    „Das Medizinregistergesetz ist eine historische Chance. Wenn Geschlechterunterschiede darin nicht verbindlich festgeschrieben werden, bleibt die Versorgung für viele Frauen weiterhin unzureichend evidenzbasiert – mit vermeidbaren Fehlbehandlungen, unnötigen Nebenwirkungen und Risiken, die wir längst besser berücksichtigen könnten“, sagt Cornelia Wanke, Vorständin der Spitzenfrauen Gesundheit e.V. 

    Unsere Forderungen

    • Verpflichtende Erhebung und Auswertung geschlechtssensibler Daten
    • Standardisierte Verfahren für die Datenerhebung in Registern
    • In der Leitlinienentwicklung müssen geschlechtersensible Empfehlungen als Standard etabliert werden
    • Transparente Kontrolle der Datenerhebung und -auswertung 
      Die Widerspruchslösung zur Datenerhebung muss eindeutig und rechtsicher sein
    • Die Finanzierung des geplanten Zentrums für Medizinregister muss dauerhaft gesichert werden
    • Forschungsförderung darf nur erfolgen, wenn diese Grundsätze eingehalten werden 

    Wenn diese klaren und verbindlichen Nachbesserungen im Gesetz vorgenommen werden, kann das Medizinregistergesetz seiner wichtigen Rolle gerecht werden: Geschlechtergerechtigkeit im Gesundheitswesen herzustellen, die Patientensicherheit zu erhöhen und evidenzbasierte Innovationen für alle Menschen zu ermöglichen. 
    Die Spitzenfrauen Gesundheit e.V. fordert die politisch Verantwortlichen auf, die gesetzliche Umsetzung, um diese zentralen Punkte zu ergänzen und den Aufbau einer gerechten, diskriminierungsfreien Datenbasis im Gesundheitswesen mutig voranzutreiben. 


    * Irving Zucker, Brian J. Prendergast. Sex differences in pharmacokinetics predict adverse drug reactions in women. Biology of Sex Differences. 2020 
     
    Ulrike Serbent (Strategin PR und Netzwerk) 
    Pressekontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

     

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Parität im Gesundheitswesen: Ein unerlässliches Ziel für die Zukunft

  • Teaser: In einer Zeit, in der die Gleichstellung der Geschlechter mehr denn je gefordert wird, bleibt das Gesundheitswesen ein Bereich, in dem Frauen weiterhin massiv unterrepräsentiert sind. Trotz der Tatsache, dass Frauen 70 Prozent der Beschäftigten in diesem Sektor ausmachen, sind wir von einer echten Parität weit entfernt. Diese Diskrepanz ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch eine der Qualität der Gesundheitsversorgung.
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  • PDF - 1: images/blog_material/AG_Netzwerk_Themenpapier_Erwartungen_an_moderne_Organisationen_1.pdf
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    Die Zeichen stehen weltweit auf Rückschritt, wenn es um Gleichberechtigung und Gleichstellung geht. Das muss uns alarmieren und erfordert entschlossenes Handeln. Denn Parität ist nicht nur ein politisches oder gesellschaftliches Ziel, sondern eine Notwendigkeit, die entscheidend zur Verbesserung der Patientenversorgung und der Arbeitskultur beiträgt. 
    Um unser Gesundheitssystem zu transformieren, benötigen wir das volle Potenzial an Innovationsgeist und Wettbewerbsfähigkeit. Diverse und paritätisch besetzte Teams bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein, die für die Entwicklung neuer Lösungen unerlässlich sind. Wenn wir die Perspektiven aller Akteure im Gesundheitswesen berücksichtigen, können wir die Herausforderungen eines immer komplexeren und dynamischeren Systems besser bewältigen. 
      
    Unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen ermöglichen es, die Bedürfnisse einer breiteren Patientenschaft zu verstehen und in die Prozesse einzubeziehen. Eine paritätische Besetzung von Führungs- und Fachpositionen ist daher nicht nur wünschenswert, sondern eine Grundvoraussetzung. Vielfalt in der Entscheidungsfindung führt zu besser informierten und effektiveren Lösungen, die letztlich die Qualität der Patientenversorgung steigern. Wir müssen die Stimmen aller in diesem Sektor vertretenen Geschlechter hören und ihre Erfahrungen in die Gestaltung unserer Gesundheitsversorgung einfließen lassen. 
      
    Der Weg zur Parität im Gesundheitswesen erfordert Engagement, Entschlossenheit und Mut. Ein Gesundheitssystem, in dem Frauen gleichberechtigt in Führungspositionen vertreten sind und in der die Vielfalt der Erfahrungen und Perspektiven eingebunden sind und gehört werden, ist die die Grundlage für eine bessere und zukunftssichere Gesundheitsversorgung. 

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Kulturwandel in medizinischen Fachgesellschaften notwendig - Ein Appell für Frauenförderung

  • Teaser: In der Welt der medizinischen Fachgesellschaften ist ein klarer Kulturwandel gefordert. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hebt in einer aktuellen Analyse hervor, dass Frauen in Führungspositionen immer noch drastisch unterrepräsentiert sind. Diese Realität steht im Widerspruch zu dem steigenden Anteil weiblicher Medizinstudierender, der seit Jahren über 60 Prozent liegt.
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    Zustandsbeschreibung

    Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Laut der Analyse, die in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift veröffentlicht wurde, sind nur etwa ein Drittel der Führungspositionen in den Führungsgremien medizinischer Fachgesellschaften mit Frauen besetzt. Aktuell führen lediglich 47 von 183 Fachgesellschaften eine Frau als Präsidentin. DIVI-Präsident Professor Florian Hoffmann beschreibt die Situation „als strukturelle Schieflage, die dringend behoben werden muss“. 

    Maßnahmen und Initiativen

    Die DIVI hat bereits erste Schritte zur Bekämpfung dieses Missstands unternommen. Dazu gehört das Mentoring-Programm „Empowered Women in Medicine“, das auf dem letzten DIVI-Kongress gestartet und sehr gut angenommen wurde. Auch mit paritätisch besetzten Gremien in der Jungen DIVI werden wichtige Impulse gesetzt.  
    Die DIVI unter Hoffmanns Führung hat sich auf den Weg gemacht, auch wenn dieser Weg noch weit ist. Aktuell besteht das Präsidium der DIVI aus zehn Männern und zwei Frauen. In einer Podiumsdiskussion auf dem DIVI-Kongress wurde daher auch das Thema Frauenförderung und Karrierewege diskutiert, in der eine offene und ehrliche Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen stattfinden soll. Dies soll fortgeführt werden. 

    Notwendige Veränderungen

    Bei ihren eigenen Strukturen bleibt die DIVI aber nicht stehen. Die Vereinigung  fordert, dass das gesamte System der medizinischen Fachgesellschaften einen Kulturwandel vollziehen muss. Der Fokus muss hier auf transparenten Wahlprozessen, familienfreundlicheren Rahmenbedingungen und aktiver Beteiligung von Frauen an Kongressen und Fachtagungen liegen.  
    So fordert Louisa Jahnke, Mitautorin der Studie und Vertreterin der Jungen DIVI, dass gezielt gegengesteuert werden muss, um auf dem Weg nach oben nicht zu viele kluge, engagierte Kolleginnen zu verlieren. 

    Ein gemeinsames Ziel

    Die DIVI-Analyse wurde von einem interdisziplinären Team erstellt. Sie verdeutlicht,  dass es nicht nur um die quantitativen Aspekte, sondern auch um die strukturellen Hürden geht, die Frauen im Berufsleben begegnen. Dazu gehören intransparente Auswahlprozesse und konventionelle Rollenbilder, die eine doppelte Belastung für Frauen darstellen. 

    Der Aufschrei nach Veränderung ist zu hören, und die DIVI hat begonnen, die ersten Schritte in diese Richtung zu gehen. Der gemeinsame Wille zur Verbesserung ist spürbar, doch es bleibt viel zu tun. Der Erfolg hängt von der kontinuierlichen Umsetzung dieser Maßnahmen ab – nicht nur innerhalb der DIVI, sondern in der gesamten medizinischen Gemeinschaft, um eine Gleichstellung der Geschlechter in Führungspositionen zu erreichen. Dafür setzen sich alle Mitglieder der Spitzenfrauen Gesundheit ein. 
     
    Autorin: Ulrike Serbent 

    Hintergrund

    Die Analyse – und das darauf basierende Positionspapier – wurde durch ein interdisziplinäres Team aus vier DIVI-Mitgliedern und einer Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) erstellt. Neben DIVI-Präsident Prof. Florian Hofmann und DIVI-Generalsekretär Prof. Uwe Janssens waren die Vertreterin der Jungen DIVI, Louisa Jahnke, sowie die Vertreterin der Gesundheitsfachberufe im DIVI-Präsidium, Dr. Teresa Deffner, beteiligt. Dr. med. Monika Nothacker unterstützte als stellv. Leiterin des AWMF-Instituts für Medizinisches Wissensmanagement.

    QUELLE: https://www.divi.de/aktuelle-meldungen/frauen-in-fuehrungspositionen-medizinischer-fachgesellschaften-fehlanzeige 

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Hat das Geschlecht der Behandler:innen Einfluss auf die Qualität von Behandlungen und Operationsergebnissen?

  • Teaser: Spielt das Geschlecht der Behandelnden eine Rolle? Studien zeigen: Ärztinnen erzielen oft bessere Ergebnisse – weniger Komplikationen, mehr Empathie. Was steckt hinter diesem Unterschied?
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    In der medizinischen Forschung wird die Frage, ob das Geschlecht des behandelnden Arztes Einfluss auf die Versorgungsqualität hat, zunehmend und auch kontrovers diskutiert. Eine 2022 in der Fachzeitschrift JAMA Surgery erschienenen Untersuchung* an mehr als 1,3 Millionen Patient:innen beispielsweise ergab, dass Patienten, die von Männern operiert wurden, ein höheres Risiko für Komplikationen und Tod hatten, als Patienten, die von Frauen operiert wurden. Ebenso zeigte eine Studie *2017, dass die Sterblichkeit von Patient:innen, egal ob männlich oder weiblich, wenn sie von Frauen behandelt wurden, mit 11,07 Prozent niedriger lag, als wenn Männer für ihre Therapie zuständig waren – in diesem Fall starben 11,49 Prozent. Auch eine umfassende Studie* der Universität zu Köln, die über 50.000 Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 erfasst hat, lieferte interessante Erkenntnisse. Deren Ergebnisse zeigen, dass Patient:innen, die von Ärztinnen behandelt wurden, signifikant bessere Behandlungsergebnisse erzielten als die, die von Männern betreut wurden.

    Die Ergebnisse im Detail

    Die Analyse ergab, dass Patient:innen bei Ärztinnen häufiger an Diabetesschulungen teilnahmen und bessere messbare Therapieziele erreichten, unabhängig vom Geschlecht der Patient:innen. Das Ergebnis zeigt, welche Bedeutung eine partizipative Entscheidungsfindung einnimmt, bei der Patient:innen aktiv in den Therapieprozess einbezogen werden. Relevant ist dies besonders bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes, die das gesamte Leben der Betroffenen beeinflussen.

    Aber auch weitere Forschungen zeigen, dass Patient:innen, die von Ärztinnen behandelt werden, eine geringere Sterblichkeitsrate aufweisen, vor allem bei bestimmten Erkrankungen wie Nervensystemerkrankungen. Die Studien legen nahe, dass Ärztinnen nicht nur präventiver arbeiten und medizinische Leitlinien besser einhalten, sondern auch empathischer kommunizieren und einen stärkeren Fokus auf die Patienten legen.

    Wahrheit oder nur Vermutung?

    Es gibt mehrere Hypothesen, warum Ärztinnen oft bessere Ergebnisse erzielen: Dazu zählen Empathie und Kommunikation. Studien belegen, dass Ärztinnen tendenziell mehr Empathie zeigen und eine partnerschaftliche Beziehung zu ihren Patienten aufbauen. Dies kann das Vertrauen und die Therapietreue erhöhen. Dies wirkt sich positiv auf die Behandlungsergebnisse aus. Ein weiterer Punkt ist das Zeitmanagement: Auch wenn die Sprechstundenzeit oft gleich ist, nutzen Ärztinnen diese Zeit möglicherweise effektiver. Sie legen stärkeres Augenmerk auf Aufklärung und Beratung, während männliche Kollegen tendenziell mehr an Untersuchungen und Therapieklarstellungen interessiert sind.

    Das Einhaltung von Richtlinien: Es ist bekannt, dass Ärztinnen sich eher an klinische Leitlinien halten und präventive Maßnahmen fokussieren. Auch dies trägt dazu bei, dass Patient:innen seltener in kritische Situationen geraten.

    Eine Hypothese besagt, dass männliche Ärzte den Schweregrad von Symptomatik bei weiblichen Patienten möglicherweise unterschätzen. Und diese kann zu Verzögerungen bei der Behandlung führen.

    Offene Fragen und weitere Forschung

    Trotz der Erkenntnisse bleibt die Frage, ob Frauen die „besseren Ärzte“ sind, weitgehend offen. Die aktuelle Forschung kann bislang nicht vollständig klären, ob andere Variablen, wie z. B. das gesamte sozioökonomische Umfeld, die Versorgungsqualität beeinflussen. Zudem gibt es Unterschiede in der Versorgung durch Männer und Frauen, die häufig nicht mit rein geschlechtsspezifischen Fähigkeiten erklärt werden können.

    Ein weiterer Punkt, der beachtet werden sollte: Trotz des Anstiegs von behandelnden Ärztinnen in Praxen und Krankenhäuser, ist der Anteil an Frauen in gestaltenden Führungspositionen im Gesundheitswesen nach wie vor sehr ausbaufähig. Hier spielen strukturelle Aspekte, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ebenfalls eine Rolle.

    Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede in der Behandlungsqualität gibt. Sie sind jedoch nicht einfach mit der Frage „Sind Ärztinnen die besseren Ärzte?“ zu beantworten. Vielmehr zeigt sich, dass Vielfalt in der Medizin entscheidend ist. Verschiedene Perspektiven und Arbeitsweisen können die Patientenversorgung verbessern und bringen letztlich Vorteile für alle Beteiligten, sei es Patientinnen, Patienten oder das Gesundheitssystem insgesamt. Um die Versorgungsqualität weiter zu steigern, sollte sowohl die Kommunikation zwischen Ärztin/Arzt und Patientin/Patient als auch die Berücksichtigung individueller geschlechtersensibler Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

     

    Quellen:
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34878511/

    https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2593255 

    https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M23-3163 

     

    Autorin Ulrike Serbent

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Unser Netzwerkabend am 15. September im Hartmannbundhaus

  • Teaser: Am 15. September 2025 luden die Spitzenfrauen Gesundheit e.V. zu einem besonderen Netzwerkabend ins Hartmannbundhaus in Berlin ein. In inspirierender Atmosphäre trafen sich Expertinnen aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam darüber zu diskutieren, wie das Gesundheitswesen von morgen gestaltet werden kann.
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    Die Begrüßung übernahmen Dr. Rebecca Otto und Cornelia Wanke, Co-Vorsitzende der Spitzenfrauen Gesundheit, gemeinsam mit Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat. In ihren Auftaktworten betonten sie die Bedeutung von Netzwerken als Motor für Veränderung: mehr Sichtbarkeit für Frauen im Gesundheitswesen, Diversität in Führungsetagen und eine geschlechtergerechte Versorgung.

    Im Anschluss an die Eröffnung folgten Gesprächsrunden, die aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen beleuchteten – von innovativen Versorgungsansätzen über digitale Transformation bis hin zu neuen Perspektiven auf Leadership und Gleichstellung. Das Herzstück des Abends bildete wie immer das Netzwerken: Bei einem entspannten Get-together nutzten die Gäste die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Projektideen weiterzudenken. Viele Teilnehmende berichteten, dass sie neue Perspektiven und Impulse mitnehmen konnten – genau das Ziel, mit dem Spitzenfrauen Gesundheit 2020 gestartet ist.

    Wir danken allen, die diesen Abend mitgestaltet und ermöglicht haben, insbesondere unserem Gastgeber Hartmannbund, für die großartige Unterstützung.

    Solche Abende zeigen: Veränderung geschieht dort, wo Menschen zusammenkommen. Wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen, neue Gesichter und den fortgesetzten Dialog für ein diverses, gerechtes und innovatives Gesundheitswesen.

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