Account Executive, IBM iX Germany GmbH
Mein Standpunkt
Ich bin Mitglied bei Spitzenfrauen Gesundheit e.V., weil
ich überzeugt bin, dass Netzwerke und insbesondere Frauennetzwerke echte Veränderungen ermöglichen. Sie bestärken, geben Mut und schaffen Räume, in denen Haltung sichtbar wird. Spitzenfrauen Gesundheit verbindet Expertise mit Engagement und genau dieser Austausch ist für mich ein wesentlicher Hebel, um gemeinsam Fortschritt anzustoßen.
Für eine geschlechtergerechte, innovative und moderne Gesundheitsversorgung braucht es dringend
mehr als einzelne Maßnahmen oder isolierte Innovationen. Entscheidend ist der Wille zur Umsetzung: klare Prioritäten, gemeinsame Leitplanken und den Mut, bestehende Strukturen zu hinterfragen. Vor allem braucht es einen integrierten Ansatz, der Dinge zusammen denkt: Daten als Grundlage, Technologie als Mittel, Prävention als Ziel. Nur wenn wir Daten sinnvoll nutzbar machen und mithilfe von Technologie so aufbereiten, dass sie im Alltag ankommen, entstehen präventive Angebote, die verständlich, anwendbar und wirksam sind – entlang realer Lebens- und Versorgungssituationen.
Als GesundheitsministerIn würde ich
den Fokus konsequent auf Umsetzbarkeit legen. Statt ständig neue Reformen anzustoßen, würde ich dort ansetzen, wo bereits belastbare Ansätze bestehen – in bestehenden gesetzlichen Grundlagen, in Finanzierungslogiken und in Strukturen, die heute schon Orientierung geben. Ziel wäre es, gemeinsam mit den relevanten Akteur:innen klare Leitplanken zu definieren, Prioritäten zu setzen und Versorgung entlang einer echten, übergreifenden Patient:innenreise konsequent zu gestalten – Schritt für Schritt bis zum Ende.