Mit diesem Leitmotiv geht der Verein Spitzenfrauen Gesundheit in seine dritte Wahlperiode – und mit Kontinuität, neuen Impulsen und klarer Agenda. Auf der Mitgliederversammlung in Berlin wählten die rund 50 anwesenden Mitglieder ihren Vorstand und setzten zugleich inhaltliche Schwerpunkte für die kommenden drei Jahre. Über 250 Frauen und einige Männer aus allen Bereichen des Gesundheitswesensengagieren sich inzwischen in dem Netzwerk, das stetig wächst und eine starke politische Wirkung entfaltet.
Bestätigte Führung und klarer Auftrag für die nächsten Jahre
Cornelia Wanke (Wanke Consulting) und Dr. Rebecca Otto (Dentista) wurden erneut als Co‑Vorsitzende bestätigt. Beide führen den Verein seit der vergangenen Wahlperiode gemeinsam und stehen für eine klare, sichtbare Positionierung in der gesundheitspolitischen Debatte. „Wir freuen uns über das Vertrauen unserer Mitglieder und werden die zentralen Themen der Gesundheitsversorgung aus der Perspektive der Spitzenfrauen Gesundheit weiterhin konsequent und deutlich in die politische und gesellschaftliche Debatte einbringen“, betonen Wanke und Dr. Otto. „Wir sehen Erfolge,aber auch die Dringlichkeit, die fachliche und politische Weiterentwicklung auf Bundes- und Landesebene voranzutreiben.“
Im geschäftsführenden Vorstand bestätigt wurde außerdem:
- Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat (Hartmannbund)
Im erweiterten Vorstand wurden
- Antje Kapinsky (Verband der Ersatzkassen)
- Karen Walkenhorst (Techniker Krankenkasse)
erneut gewählt.
Neu in den Vorstand rücken Tilly Duderstadt (Nordring Apotheke) und Dr. Christiane Wessel (KV Berlin), die mit ihrer fachlichen Expertise und Vernetzung zusätzliche Impulse für die Weiterentwicklung des Vereins setzen werden.
Dank an Wegbegleiterinnen
Verabschiedet aus dem Vorstand wurden Gründungsmitglied Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Co-Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, sowie Prof. Dr. Barbara Puhahn-Schmeiser, die inzwischen Co-Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes ist. Beide haben die Entwicklung des Vereins maßgeblich geprägt und bleiben ihm eng verbunden. „Ihre Expertise und ihr Engagement haben dazu beigetragen, dass Spitzenfrauen Gesundheit e.V. wachsen und sich profilieren konnte“, so die Co‑Vorsitzenden.
Struktureller Wandel für Diversität, Chancengleichheit und familienfreundliche Arbeitsbedingungen vorantreiben
Die Mitgliederversammlung setzte klare inhaltliche Akzente, die den Kurs der kommenden Jahre bestimmen werden. So will der Verein seine Rolle als Impulsgeberin im Gesundheitswesen weiter stärken – sichtbar, vernetzt und politisch wirksam. Die Spitzenfrauen Gesundheit wollen noch stärker als treibende Kraft für strukturelle Veränderungen und für ein modernes, diversitätsorientiertes Gesundheitswesen wirken.Zudem stehen die Spitzenfrauen Gesundheit dafür ein, geschlechtersensible Ansätze systematisch in der medizinischen Versorgung, Forschung und Prävention zu verankern. Unterschiedliche Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten müssen konsequent berücksichtigt und Versorgungsqualität nachhaltig verbessert werden. Der Verein setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass Frauen im Gesundheitswesen auf allen Ebenen angemessen vertreten sind.
„Unser Ziel ist ein modernes, gerechtes und zukunftsfähiges Gesundheitssystem, das unterschiedliche Perspektiven einbezieht und dadurch bessere Entscheidungen ermöglicht. Dafür braucht es effiziente Rahmenbedingungen und Verantwortung für Frauen in Führungspositionen. Unsere Aufgabe ist es, Gesundheit neu zu denken — interdisziplinär, inklusiv und konsequent am Menschen orientiert,“ betont Vorständin Anke Lesinski-Schiedat.
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