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Mitgliederversammlung 2026: Sichtbarkeit, Vernetzung und politischer Gestaltungswille
Die Mitgliederversammlung 2026 der Spitzenfrauen Gesundheit zeigte: Das Netzwerk wächst – fachlich, politisch und in seiner Sichtbarkeit. Im Fokus standen geschlechtersensible Medizin, stärkere Vernetzung und die aktive Mitgestaltung gesundheitspolitischer Debatten. Mit neu gewähltem Vorstand und klarer Haltung setzen die Spitzenfrauen Gesundheit ihren Wachstumskurs fort.

Sichtbarkeit, Vernetzung und politischer Gestaltungswille

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Spitzenfrauen Gesundheit e.V. am 8. Mai in Berlin hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark sich das Netzwerk fachlich, politisch und organisatorisch weiterentwickelt hat. Rund 50 Mitglieder kamen in den Räumen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zusammen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen, aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen zu diskutieren und mit der Wahl des neuen Vorstands die Weichen für die kommenden drei Jahre zu stellen. 
 
Die Spitzenfrauen etablieren sich zunehmend zu einer wichtigen Stimme für geschlechtersensible Perspektiven, interdisziplinären Dialog und weibliche Führung im Gesundheitswesen. Mit einem Mitgliederwachstum von rund 20 Prozent und einer spürbar stärkeren Präsenz in gesundheitspolitischen Debatten wachsen daher auch die Anforderungen an die Vereinsarbeit – eine Entwicklung, die das Netzwerk aktiv gestaltet. 
 
Ein zentrales Thema war die Frage, wie die Spitzenfrauen ihre vielfältige fachliche Expertise noch sichtbarer machen und als Netzwerk noch wirkungsvoller agieren können.  Strategische Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine Schlüsselrolle: Die fachliche Breite des Netzwerks soll stärker nach außen getragen und gemeinsame Positionen klarer in gesellschaftliche wie politische Debatten eingebracht werden. 

Geschlechtersensible Medizin bleibt ein Zukunftsthema 

Besonders intensiv wurde erneut über geschlechtersensible Medizin und den Gender Data Gap diskutiert. Das Fazit war eindeutig: Geschlechtersensible Medizin ist kein Randthema, sondern betrifft Versorgungsgerechtigkeit, Forschung, Datenqualität, Diagnostik und politische Entscheidungen gleichermaßen. Die Spitzenfrauen planen für dieses Jahr einen Parlamentarischen Abend zu diesem Thema.

Austausch und gegenseitige Unterstützung als Stärke des Netzwerks 

Neben den gesundheitspolitischen Themen wurde auch der besondere Charakter des Netzwerks hervorgehoben. Viele Mitglieder beschrieben den fachübergreifenden Austausch und die gegenseitige Unterstützung als eine der größten Stärken der Spitzenfrauen Gesundheit. 
 
Ob bei Regionaltreffen, Spitzentalks, digitalen Stammtischen oder in Arbeitsgruppen: Der Verein schafft Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, neue Ideen entstehen und gemeinsame Kampagnen entwickelt werden können. 

Vorstandswahlen und Ausblick 

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde zudem der Vorstand neu gewählt. Cornelia Wanke und Dr. Rebecca Otto wurden als Co-Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Auch Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat wurde erneut in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Im erweiterten Vorstand wurden Antje Kapinsky und Karen Walkenhorst in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Tilly Duderstadt und Dr. Christiane Wessel. Mit großem Dank und großer Wertschätzung verabschiedeten die Mitglieder Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth und Prof. Dr. Barbara Puhahn-Schmeiser für ihr langjähriges Engagement im Vorstand. Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Gründungsmitglied des Vereins, wurde darüber hinaus zum Ehrenmitglied ernannt. Prof. Dr. Barbara Puhahn-Schmeiser ist inzwischen Co-Präsidentin des Deutscher Ärztinnenbund. Die Zusammenarbeit und die gemeinsamen Aktivitäten zwischen beiden Organisationen sollen künftig weiter gestärkt werden, um sich gemeinsam für mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen einzusetzen. 
 
Die Mitgliederversammlung 2026 hat gezeigt: Die Spitzenfrauen Gesundheit wachsen nicht nur in der Zahl ihrer Mitglieder, sondern auch in ihrer fachlichen und politischen Wirkung.  Mit Sichtbarkeit, fachlicher Vernetzung und gemeinsamer Haltung wird das Gesundheitswesen durch die Spitzenfrauen aktiv gestaltet.